Schwimmgruppe Hagen

Seit 40 Jahren gehen Mitglieder der Schwimmgruppe miteinander ins Hagener Schwimmbad. Wir sind eine Gruppe aus der Region von Menschen mit  unterschiedlichen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen und wir verbringen einen Tag in der Woche unsere Freizeit miteinander. Das anschließende Pommesessen gehört ebenfalls zu dieser langjährigen Tradition.

Das wöchentliche Schwimmen ist Ausgangspunkt weiterer Freizeitaktivitäten wie das gemeinsame Pfingstzeltlager, Urlaubsfahrten und Silvesterfeiern.

Weiterhin zu nennen sind Discobesuch, Besuche kultureller Veranstaltungen und vieles mehr. Unter Aktuelles gibt es immer mal wieder Berichte, Artikel und Fotos darüber.

Mitmachen und seine Fähigkeiten einbringen kann Jeder, egal ob jung oder alt und egal ob er oder sie etwas Unterstützung benötigt. Wichtig ist, dass wir gemeinsam lachen und etwas erleben!

      

Was bedeutet Dir die Schwimmgruppe? Wir haben einfach mal gefragt:

"Spaß miteinander haben, Vertrauen, Respekt vor dem anderen, gegenseitige Hilfe, Erlebnisse teilen, sich nicht verstellen   müssen."

"Die Schwimmgruppe ist für mich wie eine Großfamilie und ein Treffen unter Freunden!"

"Das Miteinander mit guten Freunden. Ich wurde schon oft gefragt, was ich dafür bekomme, was ich mache. Ich sagte, ganz viel Zufriedenheit und Freude in lachende Gesichter zu schauen. Man gibt etwas und bekommt ganz viel zurück."

"Es ist einfach immer wieder schön und spannend in der Schwimmgruppe."

"Eine Gruppe von einzigartigen Freunden, von denen man immer wieder völlig überrascht wird."

"Die Leute sind in Ordnung. Schwimmen ist gesund und segeln ist toll."

"Schwimmgruppe bedeutet für mich in erster Linie, einmal die Woche schwimmen zu gehen."

"Seitdem ich denken kann, bin ich dabei, Schwimmgruppe ist somit ein wöchentliches Ritual geworden."

"Es bedeutet für mich nicht 'irgendwelche' Menschen mit Behinderung zu betreuen. Ich treffe dort Freunde, die mich zum Teil schon mein ganzes Leben lang begleiten."

"Mit der Schwimmgruppe verbinde ich viele schöne Erinnerungen, besonders an die Pfingstzeltlager und Herbstfreizeiten denke ich gerne zurück."

"Die einzigartige Atmosphäre."

"Schwimmgruppe ist gelebte Inklusion, ob jung oder alt, behindert oder nicht behindert, ist einfach egal. Jeder nimmt sein Gegenüber eben einfach wie er/sie ist. Deswegen fühle ich mich in dieser Gruppe sehr wohl."

"Da treffe ich seit Jahrzehnten viele meiner Freunde."

"Wenn ich das nicht machen würde, wäre mir langweilig Zuhause und ich esse gerne Pommes."

"Ich finde die Leute nett, wenn ich nicht untergetaucht werde."

"Ohne das wöchentliche Schwimmen fehlt mir einfach etwas. Ich gehe dort hin, weil es mir immer wieder Spaß macht und es mir als guter Ausgleich zum Alltag dient."

Geschichte der Schwimmgruppe

1975 gründeten einige Jugendliche im Rahmen ihrer Teilnahme am "Sozialen Seminar" des Gymnasiums Oesede die Schwimmgruppe. Dabei arbeiteten sie mit der "Beschützenden Werkstatt Sutthausen", heute "Osnabrücker Werkstätten", zusammen.

Der Leitgedanke war die gemeinsame Freizeitgestaltung von Menschen mit und ohne Behinderung.

Mit privaten Pkws und einem Transporter der Katholischen Jugend Gellenbeck fuhren sie einmal wöchentlich zum Schwimmen ins Hagener Hallenbad, weshalb sich bald der Begriff "Schwimmgruppe" prägte.

Die personelle Struktur der Gruppe veränderte sich im Laufe der Jahre immer wieder.